Achtung, Vertrauen, Offenheit und Hilfsbereitschaft
Vom Montag, den 28.09.2026, bis Freitag, den 02.10.2026, verbrachten wir, die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Realschule und Werkrealschule, eine erlebnisreiche Woche im Schullandheim in Hirschegg in Österreich. Fünf Tage lang erwarteten uns spannende Unternehmungen, sportliche Herausforderungen, beeindruckende Naturerlebnisse und natürlich jede Menge gemeinsame Zeit.
Montag – Auf ins Abenteuer!
Am Montagmorgen starteten wir um 8 Uhr in Bühlertann. Schon bei der Abfahrt waren alle bestens vorbereitet: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte trugen Wanderkleidung und hatten Vesper und Getränke dabei. Unser erstes Ziel war die beeindruckende Breitachklamm.
Dort tauchten wir direkt in die faszinierende Bergwelt ein. Zwischen steilen Felswänden führte unser Weg durch die Schlucht, vorbei an tosenden Wasserfällen und beeindruckenden Felsformationen. Der Aufstieg war zwar anstrengend, doch die wunderschönen Ausblicke entschädigten uns dafür. Natürlich wurden dabei auch zahlreiche Fotos gemacht – schließlich wollten wir diese Eindrücke festhalten.
Nach diesem gelungenen Auftakt fuhren wir nur etwa 25 Minuten weiter zu unserem eigentlichen Ziel: dem Schullandheim im wunderschönen Hirschegg. Dort angekommen, waren wir gespannt, was uns in den nächsten Tagen erwarten würde. Die Busse setzten uns am Fuß des Berges ab und gemeinsam machten wir uns auf den etwa 15-minütigen Aufstieg zu unserer Unterkunft.
Oben angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und konnten erstmals die fantastische Aussicht genießen. Am Abend erhielten wir einen Überblick über das Programm der kommenden Tage und hielten unsere ersten Erlebnisse in unserem Schullandheimtagebuch fest.
Die erste Nacht war für viele von uns allerdings ziemlich aufregend. Schließlich war alles neu und die Vorfreude auf die nächsten Tage riesig. An wirklich tiefen Schlaf war bei manchen deshalb zunächst kaum zu denken.
Dienstag – Gipfelstürmer an der Kanzelwand
Nach dem ersten gemeinsamen Frühstück wartete am Dienstag bereits das nächste Highlight auf uns: die Kanzelwandbahn. Mit der Gondel schwebten wir hinauf zur Kanzelwand. Für einige war allein die Höhe schon eine kleine Herausforderung – doch oben angekommen, war die Aufregung schnell vergessen.
Von dort aus machten wir uns gemeinsam mit unseren Lehrkräften auf den Weg zum Fellhorngipfel. Einige besonders ausdauernde Schülerinnen und Schüler wagten sich anschließend sogar noch auf den Kanzelwandgipfel. Jeder Schritt nach oben wurde mit einem immer beeindruckenderen Panorama belohnt. Die Aussicht auf die umliegenden Berge und das Kleinwalsertal war einfach fantastisch.
Am Nachmittag ging es wieder zurück ins Tal und anschließend in unsere Unterkunft. Nach einem leckeren Abendessen wurde es kreativ: Wir gestalteten und bemalten eigene T-Shirts. Bei verschiedenen Spielen hatten wir außerdem viel zu lachen und verbrachten einen gemütlichen Abend miteinander.
Mittwoch – Oberstdorf und eine Nacht voller Abenteuer
Am nächsten Morgen führte uns unser Ausflug nach Oberstdorf. Unser Ziel war die bekannte Skisprungschanze. Schon beim Anblick der riesigen Anlage staunten wir nicht schlecht. Gleichzeitig fragten wir uns, wie viel Mut und Können nötig sein müssen, um von dort tatsächlich mit Skiern hinunterzuspringen.
Zur Mittagszeit blieb noch genügend Zeit für einen Stadtbummel durch Oberstdorf. Anschließend machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Hirschegg.
Doch auch am Abend wurde es nicht langweilig. Zunächst versammelten wir uns zu einem gemütlichen Lagerfeuer mit Gitarrenmusik. Die gemeinsame Zeit am Feuer sorgte für eine tolle Stimmung. Danach wurde es noch einmal richtig spannend: Eine Nachtwanderung stand auf dem Programm.
Im Dunkeln durch den Wald zu gehen, war für manche von uns durchaus gruselig. Gleichzeitig machte gerade das den besonderen Reiz aus. Mit vielen spannenden Eindrücken kehrten wir schließlich zurück und fielen müde und zufrieden ins Bett.
Donnerstag – Mut, Geschicklichkeit und jede Menge Adrenalin
Der Donnerstag sollte schließlich zum aufregendsten Tag unserer Woche werden. Beim großen Bergabenteuer konnten wir an verschiedenen Stationen unseren Mut und unsere Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Ausgerüstet mit Klettergurt und Helm wagten wir uns an steile Hänge. Dabei konnten wir klettern und verschiedene Hindernisse überwinden. Eine besondere Herausforderung war eine Slackline, die über einen Abgrund führte. Hier waren Gleichgewicht, Konzentration und vor allem Mut gefragt.
Noch mehr Adrenalin gab es beim „Flying Fox“. Gesichert sausten wir über eine Schlucht und konnten dabei die Berglandschaft aus einer ganz besonderen Perspektive erleben.
Doch das größte Abenteuer wartete noch auf uns: das Abseilen von der Schwendebrücke. Rund 40 Meter ging es in die Tiefe! Für einige von uns war es eine echte Überwindung, sich über die Kante zu wagen. Umso größer war die Freude, als wir unten ankamen. Mit gegenseitiger Unterstützung und viel Mut meisterten wir diese Herausforderung.
Zwischen den einzelnen Stationen blieb immer wieder Zeit, die Natur zu genießen. Unsere Wege führten an Bächen entlang und durch verwunschene Wälder. So wurde aus dem Abenteuer nicht nur ein Tag voller Action, sondern auch ein besonderes Naturerlebnis.
Zum Abschluss ging es in den Walser Park, wo ein riesiger Spielplatz auf uns wartete. Beim Floßfahren, Rutschen, Schaukeln und vielen weiteren Aktivitäten konnten wir uns noch einmal richtig austoben. Hier war für jeden etwas dabei.
Und weil ein letzter Abend im Schullandheim natürlich gebührend gefeiert werden musste, wartete anschließend noch unsere gemeinsame Party im Partykeller auf uns. Die Stimmung war mega! Wir tanzten, lachten und genossen die letzten gemeinsamen Stunden. Danach waren wir zwar völlig erschöpft, aber glücklich und fielen in unsere Betten.
Freitag – Abschied von einer unvergesslichen Woche
Am Freitagmorgen wurde uns dann bewusst, wie schnell die Zeit vergangen war. Nach einem gemeinsamen Frühstück hieß es Koffer packen und Abschied nehmen.
Mit vielen tollen Erinnerungen im Gepäck machten wir uns auf den Weg zurück nach Bühlertann. Hinter uns lag eine Woche mit beeindruckenden Berglandschaften, sportlichen Herausforderungen, spannenden Abenteuern und vor allem vielen gemeinsamen Erlebnissen.
Alles in allem war es eine gelungene, abwechslungsreiche und abenteuerlustige Woche, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die diese tolle Schullandheimwoche für uns möglich gemacht haben! Danke an unsere Lehrkräfte für die Begleitung, die Organisation und dafür, dass sie uns so viele besondere Erlebnisse ermöglicht haben.
Diese Woche werden wir so schnell nicht vergessen!